Projekt Mangelernährung - Die ersten 2 Wochen

1 Woche her

Ich lebe noch!

Ja, man mag es kaum glauben, aber es sind 2 Wochen vergangen und ich weile noch unter den Lebenden.

Das ich das Projekt "Mangelernährung" nenne und damit nicht ganz ernst meine, sollte sich ja langsam selbst dem Jenigen erschließen, dem kein Ironieverständnis mit auf den Weg gegeben wurde.

Lange Rede kurzer Sinn...Was kann ich zu den ersten 2 Wochen berichten.

An sich verlief es bis heute ziemlich gut. Ich spüre bis dato keinen Mangel oder dergleichen. Ich fühle mich super, fit und glücklich!
Einzig der Hunger war in der ersten Woche oft etwas schnell wieder da, aber daran habe ich schon gearbeitet. Man muss schon sein Essverhalten etwas anpassen. Ob es von zu vielen Nahrungsmitteln mit geringer Kaloriendichte oder die Umgewöhnung der Verdauungsorgane waren, kann ich nicht genau sagen, aber auf jeden Fall hab ich an der Nahrungsaufnahme gearbeitet - den Hunger somit ziemlich gut in den Griff bekommen. Das sich der Körper an die veränderte Nahrungsaufnahme erst gewöhnen muss, schließe ich nicht aus, aber ich war ja vor Beginn des Projektes schon oft vegetarisch und/oder vegan unterwegs.

Das man als Veganer Vitamin B12 supplementieren sollte, möchte ich hier nicht explizit erwähnen, war aber für mich von vornherein klar und seit dem ersten Tag Teil meines Projektplans.
Bei Vitamin D schaue ich gerade noch, aber da gibt es in der gesamten Bevölkerung ja ein Problem mit einer Unterversorgung (ggf. schreibe ich dazu noch einmal einen eigenen Beitrag).

Interessante Themen denen ich wirklich eigene Beiträge widmen werde, sind vor allem der Umgang mit veganer Ernährung auf Dienstreisen - und da kann ich bald aus Erfahrung sprechen.
In der Freizeit und damit eher regional unterwegs sehe ich aktuell nicht so das Problem, da kommt es wahrscheinlich eher auf gute Vorbereitung an.

Meine Familie hat das Projekt gut angenommen. Der Sonntagsbraten fällt nun natürlich aus, aber entweder macht sich meine Mutter Gedanken oder ich bring mir einfach selbst etwas mit oder koche vor Ort etwas anderes.

Rezepte könnte es von daher demnächst auch von mir geben. Kochen und ausgewogene Ernährung kann ich.

Das soll damit erstmal ein Kurzabriss der ersten 2 Wochen gewesen sein. Ich versuche einen Rhythmus in der Berichterstattung meiner Fortschritte bei zu behalten, habe aber auch noch viele Gedanken und Themen zu kommenden Beiträgen, also seid gespannt.

Es wird auch eine TOP10 der besten Kommentare zum Projekt geben.
Schon weit oben: "Wie lange hast du jetzt vor dich vegan zu ernähren?", obwohl derjenige wahrscheinlich nicht bedacht hat, dass einem Projekt der Go Live folgt und dann alles in einen Regelbetrieb übergeht...

Edit Page On Grav

Read more...

Projekt Mangelernährung - Wie konnte es soweit kommen

4 Wochen her

...ja, wie konnte es nur soweit kommen...

Fleischfrei und damit vegetarisch unterwegs bin ich ab und zu schon gewesen. Sogar vegane Speisen waren da schon oft dabei. Schwer viel mir das nie...
Aber wie kam es jetzt zu Projekt "Mangelernährung"?
So richtig sicher bin ich mir da nicht. Ich habe mich schon oft mit den Themen beschäftigt, aber eher rein informativ und ohne wirklichen Bildungsauftrag. Wirklich Fahrt aufgenommen hat das Thema bei mir mit dem Youtube-Channel "Vegan ist ungesund". Wie ich aber auf Gordon & Aljosha und den Channel gekommen bin, weiß ich auch da nicht. Der ganze Weg ist generell bei mir mit vielen Unbekannten verbunden - Aber auf jeden Fall mal bei den beiden reinschauen, es lohnt sich! Und wenn ihr die beiden seht, werdet ihr merken, dass mit einer Mangelernährung alias vegan nicht zu spaßen ist. Von daher nehme ich das Thema, auch meinem Titel nach, sehr ernst ;-)

Bereits davor wie auch danach ging es u.a. mit Filmen auf das Thema zu. "What the health" und "Cowspiracy" sind dabei zwei etwas eher reißerische Filme, regen aber sehr gut zum Nachdenken an, was hier eigentlich so alles um uns falsch läuft. An sich bin ich nach diesen Filmen eher der Gesundheit wegen auf das Thema Veganismus zugegangen - Ethik war auch ein Punkt, wog aber in diesem Augenblick noch nicht so schwer.
Der entscheidende Film in Sachen Ethik war dann aber "Dominion". Vielleicht werden einige sagen: "Das sind doch nur Einzelfälle", aber es geht hier trotzdem um Tiere, die keine "Lust" haben zu sterben, um dann als Nahrungsmittel für uns herzuhalten. Ich möchte hier und jetzt nicht weiter darauf eingehen und auch niemanden bekehren, aber diesen Film sollte jeder mal gesehen haben. Wer mit den Bildern klar kommt und weiterhin u.a. bedenkenlos Milch trinken, Fleisch und Eier essen kann, kann das tun - aber bei mir war er wahrscheinlich der letzte fehlende Baustein zu meiner Entscheidung.

An sich führten viele Dinge und Überlegungen zu meiner Entscheidung. Ich beschäftige mich, wie erwähnt, schon länger mit dem Thema. Filme, Bücher und Gespräche unterstützen mich dabei nur umso mehr. Das ich die Umsetzung so schnell angehe, überrascht mich dann doch etwas, aber der Blick in meinen Kühlschrank (bereits ohne Fleischprodukte) sagte mir vor ein paar Tagen: "Wegschschmeißen?...neee...die paar Milchprodukte schaffst du noch....ab 1. Oktober nur noch vegan!" Gesagt...getan (jedenfalls ab 1. Oktober). Eine Übergangszeit von vegetarisch auf vegan wollte ich dabei so kurz wie möglich halten, was man bei dem gesteckten Ziel (ab 1. Oktober) gut erkennen kann - Jetzt oder nie!

Aktuell möchte ich mich aber erstmal vermehrt auf den Bereich Ernährung konzentrieren. Das hinter Veganismus mehr steckt, ist mir bewusst, aber ich mache gerade den ersten Schritt und das zählt!
Vor allem geht es mir gerade um meine gesunde Ernährung und die ethischen Gedanken im Sinne der unnötigen und übermäßigen Fleischproduktion. Was ich damit meine, möchte in diesem Post nicht weiter beschreiben, aber unser weltweiter Fleisch- und Milchkonsum und die generelle Umgangsweise damit, will ich aktuell nicht mehr unterstützen.
Nachhaltigkeit ist noch eine andere Seite, die sehr zum Thema passt und mich auch schon seit einiger Zeit fesselt - Ich denke, dass ich auch dazu noch den ein oder anderen Blogpost verfasse.

Das soll es für den Anfang aber erst einmal gewesen sein. Ich bin kein studierter Ernährungswissenschaftler, werde aber wahrscheinlich öfters mal versuchen in den nächsten Posts auf ein paar konkrete Dinge einzugehen.
An sich beginnt meine Reise jetzt erst wirklich - Sie birgt ein paar Gefahren - vor allem könnten meine Dienstreisen interessant mit einer veganen Ernährung werden (ich werde berichten), aber ich denke meiner Gesundheit tue mit diesem Schritt etwas sehr gutes! Eine gute Unterstützung bietet dabei gerade das Buch von Niko Rittenau - "Vegan-Klischee ade!", aber dazu werde ich bei Gelegenheit einen eigenen Post verfassen.

In dem Sinne...Möge der 1. Oktober kommen!

P.S. jetzt schon einmal danke an alle, die mir schon ihre Unterstützung beim Projekt angeboten haben :-)

Dieser Blogpost enthält u.a. Links und unbezahlte Werbung

Edit Page On Grav

Read more...

Tschüss Wordpress - Hallo GRAV

5 Monate her

Neues Jahr, neues CMS.

Da ich mein Leben etwas "entschlacken" will, fang ich mal im digitalen Umfeld beim Blog und damit Wordpress an.

Wordpress hat zwar Funktionen ohne Ende (vor allem wenn man noch gefühlt 100 Plugins nachinstalliert), aber wer braucht das schon alles?!
Ich jedenfalls nicht und somit bin ich mal auf etwas schlankes umgestiegen - GRAV
PHP, Twig,, YAML und das wars auch schon fast. Keine Datenbank...und man kann in Markdown schreiben, was das Schreiben auch noch vereinfacht.
Mal sehen...Ziel wäre es den Blog mittels git zu pflegen, aber ich glaube der Webhoster macht das nicht mit, aber dafür findet sich auch eine Lösung. (funktioniert doch)

Sodele...das wars erstmal...

Mal noch schauen, was ich mit meinem alten Blog mache.

Edit Page On Grav

Read more...